Aus dem Redaktionsalltag
„Erfahrungen und Erlebnisse im Redaktionsalltag“.
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Ein Neuanfang mit vollkommen neuem Design
So wird sich die nächste Ausgabe der Zeitschrift zeigen. Ich bin darum bemüht, alles so gut wie möglich zu machen, aber da ich keine ausgebildete Grafikdesignerin bin und bei diesem Ehrenamt auch keine Zeit übrig war, mich dahingehend umfassend auszubilden, kam ich hier definitiv an meine Grenzen. Nun kam mir der Himmel mit einer talentierten Grafikdesignerin zu Hilfe. Sabine Seichter von „Seichter und Steffens Grafikdesign“ hat die Zeitschrift durch die Überarbeitung des Titelblatts in ein ganz neues Licht gesetzt. Ich finde fantastisch, was dabei herausgekommen ist, aber seht und lest hier selbst weiter.
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24.08.2026 - Bilder der KI und das Google-Ranking Wer KI-Bilder nutzt und diese für seinen Blog verwendet, der wird in der Google-Suche automatisch herabgestuft.
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12.08.2026 Gebühren ohne Vorankündigung - Dank Vatikan!
Heute möchte ich kurz einen aktuellen Vorgang beschreiben, der zwar den Zahn der Zeit trifft, weil erst einmal überall Geld eingefordert wird, der mich aber dennoch befremdet hat.
Antworten der Stadtarchive
Im Rahmen meiner Beginen-Recherche, schreibe ich seit Jahren diverse Städte per E-Mail an, um nachzufragen, ob es Informationen über Beginen in ihren Archiven gibt. Weil ich weiterforschen möchte und man mittlerweile erkennen kann, dass der Blog allerhand Informationen zum Beginenwesen bereithält. Zudem werden von mir gerne Rücklinks zu den Stadt-Homepages gelegt, die über Beginen berichten. Auf diese Weise habe ich viel über Beginen erfahren können.
Manchmal kommt eine Absage, weil da nichts zu finden ist. Oftmals kommen freundliche Hinweise, wo ich suchen könnte, oder Links zu Online-Archiven. In jüngster Vergangenheit kam eine Antwort aus Göttingen (meiner Heimat), dass es nur Antworten gegen Entgelt gibt (vor ein paar Jahren war das noch anders). Da unterschied man noch zwischen Forschenden und Privatleuten, die ihre Ahnenforschung betrieben.
Der neue Wind aus den Stadtarchiven
Heute erhielt ich nun Post aus Weimar. Dieses Stadtarchiv hatte ich ebenfalls angeschrieben. Es lag ein Auszug aus einem Kirchenbuch bei, in dem geschrieben stand:
Über die Anfänge eines Beginenhauses in Weimar ist nichts überliefert. 1304 wurden einmal in einer Urkunde zwei Schwestern als Beginae bezeichnet. Durch die Verfolgungen wurden sie offenbar veranlasst, die Regel der Tertiarinnen anzunehmen. Es gab wohl ein Kloster, vermutlich von Beginen gegründet, aber dafür gibt es keinen Nachweis. (???? !!!)
Es lag eine Kostennote über 19,10 Euro dabei, die ich jetzt umgehend zu zahlen hätte, da ansonsten Mahngebühren und Säumniszuschläge fällig werden würden. Das ist mir tatsächlich noch nie passiert, dass für nichtssagende Aussagen von vornherein und ohne eine Ankündigung, Rechnungen erstellt werden!
Niemals werde ich mehr Anfragen stellen bei Stadtarchiven, da die Tendenz besteht, generell erst einmal die Hand aufzuhalten. Man stelle sich vor, alle hätten so reagiert (das wären bei 20 Anfragen...oh Schreck) – und ohne Ankündigung, für irgendwelche nicht wirklich brauchbaren Aussagen, eine Rechnung erstellt! Da wurde vielleicht irgendwo im Kleingedruckten auf der Weimarer Stadtarchiv-Homepage der Hinweis platziert, dass Anfragen per Mail generell eine Kostennote auslösen … Das habe ich wohl übersehen!
Ich bin sehr enttäuscht und werde meine Forschung nach 13 Jahren mit dieser Vorgehensweise, also über die Stadtarchive Informationen einzuholen, jetzt einstellen. Das ist auch gar nicht mehr nötig, denn heutzutage gibt es derart informative, kostenfreie digitale Quellen, z.B. direkt aus der Bibliothek des Vatikans (!siehe unten!) sodass es die Archive in den Städten nicht unbedingt braucht für meine weitere Recherche. Manche Städte scheinen nicht (mehr) daran interessiert, sich der wichtigen Aufarbeitung zum Thema Frauengeschichte und damit verbundenen Frauenrechten zu widmen. Vor ein paar Jahren noch, wurden Forscherinnen und Forscher in ihrem Bemühen um diese Themen unterstützt.
Neue Quellen für Recherchen
Neue Quellen für Recherchen
Mein herzlicher Dank geht an den Vatikan, der eine bedeutende Aufgabe angenommen hat, um wichtige Ereignisse für die Nachwelt festzuhalten und zu veröffentlichen! Und natürlich an die Stadtarchive, die bis jetzt freundlich und entgegenkommend alle Forschenden, die sich für eine öffentliche Aufgabe engagieren, unterstützt haben.
Bibliotheken des Vatikans:
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07.2026 Recherche und YouTube-Videos erstellen
Die Aufgaben für die Zeitschrift „Beginen heute“ sind vielfältig. Dies hat auch damit zu tun, dass dieses Format eine einzigartige Mischung ist zwischen social-media und BLOG-Berichterstattung, sowie einer Zusammenfassung der Ergebnisse halbjährlich in der Zeitschrift. Deshalb beginnt mein Tag morgens um 8 Uhr und endet am Abend gegen 17 Uhr. Klienten-Termine gibt es oft gegen Abend, da ich in meiner Praxis als HP. für Psychotherapie ausschließlich mit (meist berufstätigen) Erwachsenen arbeite. Meistens weiß ich morgens schon, was tagsüber anliegt, weil ich mir Notizen mache, wenn zwischendurch Ideen kommen. Aber manchmal gibt es auch etwas Leerlauf, so wie heute. Da ist dann Zeit für einen Text zur Redaktionsarbeit 😉.
Aufwand für YouTube-Videos
Wie lange dauert es beispielsweise, ein YouTube Video zu schneiden, dieses mit Bildern zu füllen, oder so zu gestalten, dass es interessanter wird? An einem 20 Minuten-Video, kann man schon mal eine ganze Woche täglich 8 bis 10 Stunden sitzen, bis es den Ansprüchen genügt. Möglicherweise kann das ein Profi ja schneller, aber da ich mir alles selbst beigebracht habe, experimentiere ich gerne mal mit dem Schneideprogramm, um noch dazuzulernen. Das technische Equipment für den Studioaufbau hat insgesamt 4000.- Euro gekostet. Sicherlich geht das über ein Handy auch weitaus günstiger, aber ich wollte es mit Camcorder und bestmöglicher Qualität. Auch da gibt es eine Steigerung nach oben, der Preis ist eher unten angesiedelt und entspricht noch nicht einem PROFI-YouTube-und Podcast-Studio.
Einen Teil der Zeit verbringe ich mit Recherchen zum Beginenwesen. Was gibt es Neues in der Schwesternschaft der Beginen? Ist ein neuer Beginenhof in Sicht? Gibt es neue Forschungsergebnisse in der historischen Beginenwelt? Hat eine neue Stadt sich zum Beginenwesen geäußert?
Recherche, das heißt, wie ich mir heute vorgenommen habe, Anfragen an Archive zu stellen, um von den einzelnen Städten zu erfahren, ob bei ihnen Beginen lebten und ob sie diese auf ihrer Stadt-Homepage erwähnen mögen. Denn dann verlinke ich diesen Artikel auf dem Blog. Das impliziert natürlich auch, dass ich alle Links der „Beginen heute“ zusende und Ihnen somit die Möglichkeit gebe, mehr über Beginen zu erfahren. Es ist tatsächlich nicht selten, dass Archivare und Archivarinnen noch nie etwas von Beginen gehört haben!
Es gibt noch viel zu tun, um das Beginenwesen für jeden mehr ins Gedächtnis zu rufen, damit man zumindest ein: "Davon habe ich schon einmal gehört“ hören kann.
Bis bald auf dieser Seite, mit mehr Neuigkeiten aus dem Redaktionsalltag.
Herzliche Grüße
Uta-Maria
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